Skitour · Winter
Innere Sommerwand
- Dauer
- 4 h
- Distanz
- 5 km
- Aufstieg
- 988 mAbstieg 14 m
- Höchster Punkt
- 3121 mab 2146 m
- Schwierigkeit
- WS · LSAC Skitourenskala · SAC Hochtourenskala
- Start / Ziel
- Franz-Senn-HütteZiel: Innere Sommerwand
Wegverlauf: Kräulscharte 4,9 km, 3074 m – Innere Sommerwand 5,0 km, 3121 m
Die Innere Sommerwand (3122 m) ist der klassische Einstiegsgipfel für eine Tourenwoche auf der Franz-Senn-Hütte: Der Aufstieg über den sanft ansteigenden, spaltenarmen Sommerwandferner ist weder lang noch schwierig, und vom Gipfel überblickt man das gesamte Tourengebiet von der Ruderhofspitze über die Östliche Seespitze bis zum Lüsener Fernerkogel. Nur das Finale hat es in sich – der Gipfelgrat ist schmal und ausgesetzt und verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Von der Hütte zunächst flach durch den Talboden, dann über eine kurze Steilstufe und wieder in flacherem Gelände nach Süden unter den Gschwezgrat. Auf etwa 2400 m rechts in das Stiergschwez hinein und über einen sanften Rücken unterhalb der langgestreckten Sommerwände nach Südwesten. Über Kuppen und Mulden zum verlandeten Gletschersee (Sommerwandsee) und über den Rücken dahinter zum Beginn des Sommerwandferners. Der Gletscher ist in zwei Lappen geteilt; die Route führt über seinen westlichen Teil, im Aufstiegssinn rechts des markanten Felskopfs, in mäßig steilem Gelände hinauf. Zuletzt wird es steiler: Skidepot auf rund 3000 m, unterhalb der Kräulscharte. Auf die Scharte führt ein Stahlseil. Teilweise Tritte eingebohrt. Von der Scharte über den Grat nach Norden zum Gipfel, etwa 20 Minuten. Der Grat ist schmal und ausgesetzt und teils mit Bohrhaken versichert; leichte Kletterei (I–II). Im Winter können die Haken teilweise eingeschneit sein. Abfahrt: Entlang der Aufstiegsroute über den Sommerwandferner und durch das Stiergschwez zur Hütte. Bei sicheren Verhältnissen Variante direkt unter dem Nordgrat der Vorderen Sommerwand.